Die Hochleistungs-Laserlichtschranken
HLS sind seit 1987 weltweit im Einsatz.
Die Systeme haben eine maximale Reichweite von ca. 800 m
und eignen sich für weiträumige Geländeüberwachungen,
sowie für Anwendungen in industriellen Umgebungen mit
starker Hitze-, Staub-, Rauch- oder Dampfentwicklung.
Ein Lichtschrankensystem besteht aus einem Sende- und einem
Empfangsgerät. Das Sendegerät HLS enthält
einen augensicheren Halbleiter-Lasersender, der kontinuierlich
Lichtpulse abstrahlt, solange das Gerät mit einer Spannung
versorgt wird. Das Empfangsgerät HLS enthält einen
hochempfindlichen Laserdetektor und die Auswerteelektronik
mit Alarm-Relais.
Wenn ein HLS System justiert und eingeschaltet ist, werden
die abgestrahlten Lichtpulse vom Laserdetektor des Empfangsgeräts
aufgenommen und das integrierte Alarm-Relais schaltet in
den Zustand “Alarm Aus”.
Der Einsatz eines Halbleiter-Lasers im Sendegerät und
eines hochempfindlichen Fotodetektors im Empfangsgerät
gewährleisten einen sicheren Betrieb mit langen Wartungszyklen
auch unter extremen Einsatzbedingungen. Zur Unterdrückung
von Störungen durch Hintergrundstrahlung, wie sie bei
direktem Sonnenlicht oder weißglühendem Schmelzgut
auftreten kann, ist ein qualitativ hochwertiges optisches
Filter integriert.
Wird die optische Verbindung zwischen Sende- und Empfangsgerät
unterbrochen, oder fällt das Sende- oder Empfangsgerät
durch einen technischen Defekt im Gerät oder bei der
Versorgung aus, so schaltet das im Empfangsgerät integrierte
Alarm-Relais in den Zustand “Alarm Ein” und
das angeschlossene Alarm- oder Schaltgerät wird aktiviert.
HLS-Empfangsgeräte sind zur Abdeckung unterschiedlicher
Anforderungen in drei verschiedenen Ausführungen lieferbar.
Der Empfänger HLS bietet eine variable Alarm-Ansprechzeit,
die im Bereich von ca. 10 msec bis 1 sec eingestellt werden
kann. Durch gezielte individuelle Einstellungen der Alarm-Ansprechzeit
ist es möglich, Fehlalarme und daraus folgende Produktionausfälle,
bei kurzzeitigen, nicht relevanten, Pulsausfällen zu
vermeiden.
Eine weitere Erhöhung der Funktionssicherheit ist durch
den Einsatz des Empfängers HLS-K möglich. Im Betrieb
kann es, besonders in industriellen Umgebungen zu allmählichen
Staub- oder Ölfilmablagerungen auf den Optiken von
Sende- und Empfangsgeräten kommen, die die hohen Leistungsreserven
der Lichtschranke beeinträchtigen. Fällt dabei
die empfangene optische Signalstärke in die Nähe
der Detektionsschwelle des Photodetektors ab, so genügen
schon geringe Schwankungen in den Betriebs- oder Umgebungsbedingungen,
um Fehlalarme
auszulösen.
Um das zu vermeiden, ist der HLS-K Empfänger zusätzlich
mit einem ‘Pre-Alarm’-Schaltausgang ausgerüstet.
Fällt die Stärke der kontinuierlich empfangenen
Lichtpulse auf einen einstellbaren Pegel ab, so wird ein
unabhängiges ‘Vor-Alarm’-Signal zur Alarmierung
des Wartungspersonals ausgelöst. Durch die individuelle
Einstellung der ‘Pre-Alarm’-Schaltschwelle,
oberhalb der festeingestellten ‘Alarm’-Schwelle,
lassen sich nicht nur kostspielige Ausfälle vermeiden,
sondern auch Wartungsabstände auf das funktionell notwendige
Maß beschränken.
Der Empfänger HLS-T zielt auf Anwendungen, die besonders
kurze Reaktionszeiten benötigen und bietet eine fest
eingestellte Alarm-Ansprechzeit von 2 msec.
Die sorgfältige Auswahl von Materialien und Komponenten,
der vergussgedichtete Einbau in robuste Edelstahlgehäuse
und der Einsatz von Silikon-Panzerkabeln sichern einen störungsfreien
Betrieb auch unter extremen Bedingungen.
Zum Betrieb bei hohen Umgebungstemperaturen, können
alle Geräte auch in doppelwandigen Edelstahlgehäusen
geliefert werden, mit Anschlußstutzen für Luft-
oder Wasserkühlung.
Detaillierte Informationen zu den HLS
Lichtschranken finden Sie auch in der Systembeschreibung,
die in der rechten Spalte zum Download bereitsteht.

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